Im Bild: Marlene Hauser (Melanie Grandits), Simon Morzé (Martin Steiner).
ORF-Premiere: LandKrimi
Foto: ORF/ZDF/DOR Film
18. Jänner 2026

Simon Morzé und Marlene Hauser stöbern bei ORF-Landkrimi-Premiere am 20. Jänner als neues Duo im „Schnee von gestern“. Erster Osttirol-Film der ORF-Erfolgsreihe um 20.15 Uhr in ORF 1; bereits 24 Stunden vorab auf ORF ON.

Ein tot in einem See treibender Umweltlandesrat führt Simon Morzé und Marlene Hauser am Dienstag, dem 20. Jänner 2026, um 20.15 Uhr in einer ORF-1-Premiere sowie bereits 24 Stunden vorab auf ORF ON in einem neuen Film der erfolgreichen ORF-Landkrimi-Reihe erstmals nach Osttirol. Bei der Suche nach Hinweisen rund um die Todesumstände wirbelt das neue Duo den „Schnee von gestern“ in einer verschrobenen Dorfgemeinde gehörig auf. Für den von David Wagner nach einem Drehbuch von Ivo Schneider inszenierten sowie von ORF und ZDF koproduzierten Fall rund um einen Ort auf der Suche nach einer Zukunftsperspektive und alte Schuld standen im November und Dezember 2023 auch Johann Wolfgang Lampl, Michael Rotschopf, Fanny Krausz, Gerhard Liebmann, Kristina Sprenger, Johanna Orsini, Ferdinand Seebacher u. a. in Lienz, Schlaiten und Kals am Großglockner vor der Kamera.

Simon Morzé: „Geflecht aus alten Geschichten, Geheimnissen und Spannungen“

„Martin Steiner ist ein Ermittler, der seinen Job liebt und sehr ernst nimmt. Er ist keiner, der laut auf den Tisch haut, sondern eher jemand, der genau hinschaut und hinhört. Gerade im Zusammenspiel mit Melanie Grandits entsteht da eine gute Dynamik – manchmal führt das zu Konflikten, aber genau das macht es spannend“, sagt Simon Morzé über seinen Landkrimi-Charakter. Weiters zum Film: „Sagen wir mal so: Es bleibt nicht bei einem scheinbar einfachen Fall. Meine Figur gerät ziemlich schnell in ein Geflecht aus alten Geschichten, Geheimnissen und Spannungen innerhalb einer Dorfgemeinschaft. Je tiefer er und seine Kollegin graben, desto klarer wird, dass hier vieles schon lange unter der Oberfläche brodelt, was ihn auch persönlich ganz schön herausfordert.“ Worauf sich das Publikum freuen darf: „Auf einen Krimi mit viel Atmosphäre. Die Landschaft spielt fast eine eigene Rolle, wunderschön, aber auch rau und unheimlich. Dazu kommen starke Figuren, eigenwillige Dorfbewohner:innen und eine Geschichte, die sich Zeit nimmt, sich zu entfalten. In der ersten Hälfte baut sich die Spannung langsam auf, um dann in der zweiten Hälfte hat der Film viel Action zu bieten.“ Zur Landkrimi-Reihe: „Ich finde besonders spannend, dass die Landkrimis immer sehr stark mit ihrem jeweiligen Ort verbunden sind. Jede Gegend, jede Geschichte hat ihren eigenen Ton. Es geht nicht nur darum, wer der Täter ist, sondern auch darum, wie Menschen miteinander leben, um ihre Konflikte. Die Mischung aus Krimi und Gesellschaftsbild macht die Reihe für mich interessant und als Schauspieler reizvoll.“

Marlene Hauser: „Spannung und Nervenkitzel an der Kante der Fernsehcouch“

Über ihre Landkrimi-Rolle sagt Marlene Hauser: „Melanie Grandits kann vieles besser als über ihre Gefühle reden. Was sie beispielsweise gut kann: Schmähs liefern. Diese Rolle bedeutet mir viel, es war eine große Ehre, sie zu spielen. Ich habe es gar nicht glauben können, glaube es auch jetzt manchmal gar nicht, dass ich schon eine Kommissarin spielen durfte.“ Auf die Frage, was im Osttirol-Film „Schnee von gestern“ auf sie zukommt, sagt sie: „Eine schlaflose Nacht in einem Wellnesshotel und das Eingeständnis, dass die Sorgen um ihren Kollegen Martin Steiner vielleicht mehr sind als rein beruflicher Natur.“ Das Publikum darf sich ihr zufolge auf „Spannung und Nervenkitzel an der Kante der Fernsehcouch – und viel Schnee“ freuen. Über die Dynamik zwischen dem Ermittler-Team: „Das Duo Steiner und Grandits macht aus, dass Rollenklischees ein bisschen vertauscht sind – er ist der gutgläubige, emotionale, ein bisschen naive Ermittler, sie die Grantlerin, die rational an Sachen herangeht. Die Beziehung zwischen ihnen hält sich dadurch die Waage.“ Außerdem zur Landkrimi-Reihe: „An der Landkrimi-Reihe ist super, dass die Vielseitigkeit Österreichs zeigt, obwohl es so ein kleines Land ist. Und deswegen finde ich es ganz toll, dass das in Form einer Krimi-Reihe abgebildet wird.“

Mehr zum Inhalt

Im Tristacher See bei Lienz in Osttirol schwimmt eine männliche Leiche. Bei dem Toten handelt es sich um den Tiroler Umweltlandesrat Konrad Schett, der allem Anschein nach ertrunken ist und laut Obduktion Alkohol im Blut hatte. Schett war nach einem Termin mit den Finanzlandesräten aller Bundesländer auf dem Weg in ein Osttiroler Seitental – nach Inner Ainöd, wo er allerdings nie angekommen ist. Der Fall ruft Chefinspektor Martin Steiner (Simon Morzé) und Chefinspektorin Melanie Grandits (Marlene Hauser) auf den Plan, obwohl zunächst gar nicht sicher ist, ob es sich um einen Mordfall handelt. Als sich herausstellt, dass Schett nicht betrunken in den Tristacher See gefallen ist, sondern bereits tot war, als er hineingeworfen wurde, wird es für die beiden richtig mühsam. Die Ermittlungen führen zunächst Martin und später auch Melanie nach Inner Ainöd, eine verschrobene und raue Dorfgemeinde, in der die Uhren offenbar noch anders gehen. Eine Gemeinde, die seit Langem darum kämpft, dass die letzten Bewohnerinnen und Bewohner nicht auch noch absiedeln.

Der Landkrimi „Schnee von gestern“ ist eine Koproduktion von ORF, ZDF und Dor Film, mit Unterstützung von FISA+, Fernsehfond Austria und Cine Tirol.

Patricia Aulitzky und Dominik Raneburger am 3. Februar rund um einen „Tod in Tirol“ im Landkrimi-Einsatz

Regisseurin Mirjam Unger schickt Patricia Aulitzky und Dominik Raneburger am Dienstag, dem 3. Februar 2026, um 20.15 Uhr in einer ORF-1-Premiere sowie bereits 24 Stunden vorab auf ORF ON bereits zum dritten Mal auf gemeinsame Landkrimi-Spurensuche, diesmal rund um einen „Tod in Tirol“, und Aulitzky dabei in einen komplexen Undercover-Einsatz zu einer Bande, die Tirol mit Rauschgift flutet. Die Gefahr lauert dabei näher als zunächst vermutet. Bereits abgedreht sind mit „Steirerbiest“ (AT) und „Steirerhass“ (AT) außerdem zwei neue Landkrimi-Fälle aus der Steiermark sowie „Die Kuh, die weint“ (Kärnten) und „Der Todesengel“ (Niederösterreich).

ORF-Landkrimis auf ORF ON streamen

Der erste Osttirol-Fall „Schnee von gestern“ steht bereits 24 Stunden vorab auf ORF ON zur Verfügung, wo auch weitere Filme der beliebten ORF-Landkrimi-Reihe gestreamt werden können.

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