Salzburger Festspiele 2025: Opernpremiere „Maria Stuarda“ am 1. August live-zeitversetzt in ORF 2 und auf ORF ON
Foto: ORF
31. Juli 2025

Lisette Oropesa und Kate Lindsey als Widersacherinnen; danach: „Universum History: Kampf der Königinnen – Mary Stuart vs. Elizabeth I.“ – ab 21.20 Uhr

Das nächste große Festspielhighlight aus Salzburg im ORF! Am Freitag, dem 1. August 2025, feiert die Neuinszenierung von Gaetano Donizettis Oper „Maria Stuarda“ im Großen Festspielhaus Premiere – ein Meisterwerk des Belcanto, das die tragische Auseinandersetzung zweier ikonischer Monarchinnen mit all ihrer emotionalen Intensität und dramatischen Tiefe lebendig werden lässt. Im Rahmen des umfangreichen ORF-Programms zu den Salzburger Festspielen (Details unter presse.ORF.at) überträgt ORF 2 die Produktion live-zeitversetzt um 21.20 Uhr sowie auf ORF ON. In der Titelrolle als schottische Königin Maria Stuart ist die US-amerikanische Sopranistin Lisette Oropesa zu erleben, ihre Kontrahentin und Cousine Königin Elisabeth I. von England verkörpert ihre Landsfrau Mezzosopranistin Kate Lindsey. In weiteren Rollen treten u. a. Bekhzod Davronov (Roberto, Graf Leicester), Aleksei Kulagin (Giorgio Talbot), Thomas Lehman (Lord Guglielmo Cecil) auf. Die Wiener Philharmoniker dirigiert Antonello Manacorda. Das faszinierende Werk über Macht, Verrat und die Sehnsucht nach Freiheit setzt Ulrich Rasche in Szene und liefert damit seine erste Regiearbeit in Salzburg ab. Für die ORF-Bildregie der TV-Übertragung zeichnet Michael Beyer verantwortlich, durch den Opernabend führt Teresa Vogl.

Anschließend an die „Maria Stuarda“-Premiere aus Salzburg zeigt ORF 2 die „Universum History“-Produktion „Kampf der Königinnen: Mary Stuart vs. Elizabeth I.“ (0.05 Uhr), die ein Drama um „Fake News“ und „Hate Speech“ im England des 16. Jahrhunderts dokumentiert. Für die Darstellung des erbitterten Kampfs der beiden Kontrahentinnen bedient sich der Film eines Kunstgriffs: Queen Elizabeth I. – verkörpert von Schauspielerin Marie-Christine Friedrich – erzählt ihr intimes Wissen aus allen Lebensphasen ihrer Konkurrentin Mary Stuart, die sie 1587 wegen Hochverrats und eines Mordkomplotts hinrichten ließ.

Mehr Details zur Opernproduktion „Maria Stuarda“:

Gaetano Donizettis Oper „Maria Stuarda“ ist ein hochemotionaler Machtthriller. Zwei Frauen stehen einander darin gegenüber: Maria Stuart, die katholische Königin von Schottland, und Elisabeth I., protestantische Herrscherin von England. Ihre Rivalität ist mehr als politisch. Sie ist persönlich, ideologisch, tödlich. Nur eine wird überleben. 1587 endet Marias Leben unter dem Fallbeil. Doch was vorher geschieht, ist ein Operndrama von beispielloser Wucht.

Lisette Oropesa verkörpert in der Neuinszenierung der Salzburger Festspiele die Titelrolle der Maria Stuarda – mit stimmlicher Strahlkraft, innerer Tiefe und beeindruckender Verletzlichkeit. Als ihre Gegenspielerin steht ihr Kate Lindsey als eiskalte, doch innerlich zerrissene Elisabetta gegenüber. Zwei Ausnahmekünstlerinnen treffen in einem musikalischen Duell, das in seiner Intensität elektrisiert, aufeinander.

Donizetti lässt die letzten Tage der schottischen Königin in leidenschaftlichen Arien und aufwühlenden Szenen auferstehen. Im Zentrum seiner 1835 am Mailänder Teatro alla Scala uraufgeführten dreiaktigen Oper, der Friedrich Schillers Drama „Maria Stuart“ als literarische Vorlage diente, zeigt er zwei Frauenfiguren, zerrissen zwischen Pflicht und Gefühl, Stolz und Sehnsucht, Kontrolle und Kontrollverlust. Sie sind Spielball politischer Mächte – und zugleich selbst deren gnadenlose Treiberinnen. Maria und Elisabeth stellen die „zwei Körper der Macht“ dar: den sterblichen Menschen und das unsterbliche Prinzip der Herrschaft. Ihre Begegnung wird zum rituellen Endspiel – einem Kreis aus Isolation, Projektion und verhängnisvoller Nähe. Was wie ein Tanz beginnt, endet im Drama ihrer unausweichlichen Konfrontation. Regisseur Ulrich Rasche treibt diese Spannung auf die Spitze. Mit seiner formal-strengen, visuell kraftvollen Handschrift macht er die seelischen und körperlichen Zustände der Figuren greifbar. Der historische Stoff wird zur gegenwärtigen Erfahrung – monumental, intensiv und erbarmungslos. „Maria Stuarda“ ist großes Musiktheater – ein Belcanto-Meisterwerk über Verrat, Ideologie und die letzte Würde im Angesicht des Untergangs.

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